Berichte

Hier findet Ihr Bilder und Berichte über unsere Trainings- und Freizeitaktivitäten.

Das Sommerlager 2018 führte uns diesmal nach Morbach im Hunsrück. Wir nutzten das wunderbare Wetter für Ausflüge in die Natur, Spiel und Sport, sowie einen Stadtbummel mit anschließendem Eisessen. Unser Highlight: Der Besuch am Gipfel des Erbeskopf – eine gigantische Aussicht über den Naturpark Saar-Hunsrück und danach eine rasante Fahrt mit der Sommerrodelbahn. Badefreunde kamen am Bostalsee voll auf ihre Kosten. Die Abende verbrachten wir mit Grillen und Frisbee oder Beachvolleyball, bis die Sonne unterging. Wir freuen uns auf’s nächste Jahr! 🙂

Prüfungslehrgang Oktober 2019

Der 13.10.2019 wurde womöglich in vielerlei Kalendern der Karateka des Tokugishin-Dojo e.V. bereits lange Zeit zuvor schon rot eingekreist. Auch Sensei Alexander weiste in den letzten Trainingseinheiten nahezu immer auf diesen Termin hin. Sätze wie: „Ihr müsst euch anstrengen“ oder „Diesmal drücke ich nicht so viele Augen zu“ steigerten bei dem Ein oder Anderen die Nervosität, wohingegen bei manchem der Ehrgeiz nur noch mehr gepackt wurde. Auf einmal wurde in den Pausen auf eigene Faust der Ablauf der Kata durchgegangen. Manch eine machte zu Hause ihr Kuscheltier zum Kumite-Gegner. Ja, am 13.10.2019 waren wieder Prüfungen und der vorangesetzte, etwa dreineinhalb stündige Lehrgang stand im Zeichen der nahenden Prüfung.

Um 11:00 Uhr trafen wir uns alle zum gemeinsamen Lehrgang in der Rheinfelshalle in St.Goar . Zu Beginn des Trainings bemerkten wir beim Aufstellen schnell, welch eine große Gruppe wir doch waren. Außerdem fiel beim Blick durch die Reihen auf, dass hier und da ein Gesicht auftauchte, das man nie zuvor gesehen hat. Schließlich hat ein Karateka, welcher beispielsweise in Oberwesel trainiert  oftmals leider keinen Schimmer von den Trainingsaktivitäten in Rheindiebach. So kann es schon mal vorkommen, dass man bereits lange Zeit im Verein trainiert und irgendwann überraschend herausbekommt, dass ein Bekannter ebenso lange schon im selben Verein trainiert J Das Zusammentreffen der Standpunkte Rheindiebach, Bacharach und Oberwesel zu solchen Anlässen ist immer wieder schön und zeigt wie groß und bunt unser Verein ist.

Sensei Alex klärte uns zuerst über den Verlauf des Lehrganges und die anschließende Prüfung auf. Ohne langes Fackeln und ohne Ballspiel (zur Missgunst mancher KinderJ)  ließ uns Sensei Alex das Kihon laufen, welches  z.T. für die Prüfungen benötigt wurde. Der ein oder andere führte die Techniken so aus, als ob die Prüfungen schon begonnen hätten, nämlich schnell und stark.

Im Kumite konnte dann gegenüber wechselnden Trainingspartnern das  Angreifen und Blocken geübt werden. Gelegentlich holte unser Sensei Pärchen nach vorne, die das Gohon-Ippon-Kumite präsentierten. Somit gelang das Lernen aus den Fehlern der Vorzeigenden,  aber auch das Lernen aus dem was richtig gemacht wurde.

Zu guter Letzt wurde in Gruppen die jeweilige Kata intensiv trainiert. Insgesamt wurden folgende 3 Katas geübt: Heian Shodan, Heian Nidan und Heian Sandan.

Somit wurden alle 3 Bereiche der Prüfung abgedeckt: Kihon, Kumite und Kata. Jeder Karateka hat natürlich seine Stärken und Schwächen, sodass es einerseits z.B. detailverliebte Kata-Spezialisten gibt und andererseits tüchtige Kämpfer im Kumite. Wieder ein anderer findet, dass er das Kihon am besten beherrscht.

Nach dem gemeinsamen Gruppenbild galt es für die Prüflinge ihr Können unter Beweis zu stellen. Alle anderen Karatekas, welche ausschließlich zum Trainieren erschienen sind, verabschiedeten sich oder schauten bei den Prüfungen zu.

Beginnend mit den „Kleinsten“, den angehenden Gelbgurten, starteten die Prüfungen. Selbstverständlich steigerten sich die Anforderungen mit dem nächsten und übernächsten angestrebten Kyugrad, sodass kein Gürtel „verschenkt“ wurde. Insgesamt haben sich 19 Karatekas der Prüfung gestellt, welche unter den Blicken der Zuschauer und des Prüfers ihr bestes gaben.

Wir gratulieren zur bestandenen Zwischenprüfung bzw. zum neuen Kyu-Grad!

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde bis auf eine Ausnahme die männliche Textform verwendet.